Wahlorama ist da! Innovativ, schülerInnenorientiert und rasch auf die Nationalratswahl 2019 vorbereiten

Bild: (c) Wahlorama, mit freundlicher Genehmigung

Die Nationalratswahl steht an – und nun? PolEdu und neuwal.com haben für die Wahl Wahlorama gegründet, eine Wahlentscheidungshilfe, die sich an junge Menschen richtet. Schüler_innen haben die 21 Thesen entwickelt und persönlich den KandidatInnen gestellt. Wahlorama ermöglicht Ihnen im Unterricht eine einfache Vorbereitung auf die Wahl, die sich an der Lebenswelt Ihrer Schüler_innen orientiert.

VPH Lernideen 23. – 29. Jänner 2019

Grund zur Freude: Entwicklungen des Studienjahres 2018/19

Der Sommer naht und das Studienjahr neigt sich dem Ende zu. Eine gute Zeit um Bilanz zu ziehen! Rund 84.000 Unterrichtseinheiten wurden insgesamt im Rahmen von Online-Seminaren, eLectures, Online-Tutoring Ausbildungen und Kooperationen mit Pädagogischen Hochschulen von unseren motivierten Fortbildungsteilnehmer_innen absolviert. Das ist eine Steigerung von mehr als 13.500 UE im Vergleich zum Vorjahr! Wir freuen uns über jede einzelne und danken Ihnen dafür!

Besondere Highlights

OTA – eine Ausbildung mit Mehrwert für die Hochschullehre
In 4 Durchgängen der Online-Tutoring Ausbildung durften wir viele PH-Lehrende aus mehreren Standorten und ihre speziellen Expertisen persönlich und virtuell kennenlernen und begleiten. 52 Anmeldungen waren es dieses Jahr, wir hoffen im kommenden Studienjahr noch viele weitere PH-Lehrende auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

2. Online-Tagung Hochschule digital.innovativ | # digiPH2
Wir freuen uns, dass bereits der 2. Durchgang unserer Online-Tagung Hochschule digital.innovativ | #digiPH2 erfolgreich über die virtuelle Bühne gegangen ist! Auch hier konnten wir einen Zuwachs um 432 Teilnahmen verzeichnen: 1162 Teilnehmende besuchten die 47 Veranstaltungen rund um die digital-innovative Hochschullehre, ein besonderes Highlight war dabei die Auftaktveranstaltung im neuen Format, über die wir an anderer Stelle mehr berichtet haben! Einige vertiefende Beiträge werden Ende des Jahres in Form eines Tagungsbands erscheinen, an dem bereits auf Hochtouren gearbeitet wird. Die Herausgeber_innen Marlene Miglbauer, Lene Kieberl und Stefanie Schallert freuen sich mit Ihnen darauf!

Intensivierte Kooperationen
Unserer Beauftragung gemäß haben wir in sehr guter Zusammenarbeit mit vielen Pädagogischen Hochschulen kooperiert: in Form von OTA on demand-Durchgängen, eLecture-Reihen, On-Demand eLectures (für Unterrichtspraktikant_innen und geschlossene Gruppen), SOVL- und #DigiGrubi Seminarkooperationen wurden 115 gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt und Beratungen angeboten. Dabei haben sich 3750 Hochschullehrende und Lehrende mit unseren speziell auf Pädagogische Hochschulen hin entwickelten Angeboten fortgebildet. Wir freuen uns sehr, dass unser Unterstützungsangebot für PHen immer stärker wahrgenommen und genutzt wird.

Die Virtuelle PH freut sich darauf, im folgenden Studienjahr gemeinsam mit Ihnen diesen Weg weiter zu beschreiten um die digital-innovative Hochschullehre gemeinsam voranzutreiben!

Das Team der Virtuellen PH im Studienjahr 2018/19

 

Ein interaktives Format für Konferenzen und Tagungen: Podiumsdiskussion meets Blitzvortrag

Ein zentraler Aufgabenbereich der Virtuellen PH ist das Pilotieren und Testen innovativer Online-Formate für die Lehrendenfortbildung. Die diesjährige Auftaktveranstaltung der 2. Online-Tagung Hochschule digital.innovativ | #digiPH2 erfolgte folgerichtig in einem experimentellen neuen Format:

„Blitzvortrag meets Podiumsdiskussion“

Screenshot: Blitzvortragende und Folie mit einer Fragestellung für die Expert_innenrunde im virtuellen Lernraum (Zoom)

Die Virtuelle PH nahm damit Anregungen aus dem Vorjahr auf und hatte die Intention, noch mehr Input zu ermöglichen, aber gleichzeitig das Format interaktiver und mehr auf Austausch orientiert zu gestalten. Wie das gelang? Durch vier anstelle von zwei Referent_innen wie im Vorjahr und internationale Zusammensetzung aus dem DACH-Raum. Darüber hinaus gab es die Vorgabe an die Vortragenden, eine inhaltliche Frage an die übrigen Expert_innen vorzubereiten und am Ende des 10minütigen Blitzvortrags als Folie einzublenden. Darauf folgten 5-10 Minuten Diskussion zwischen den Expert_innen, die auf die Fragestellung reagierten. Zudem wurden die Teilnehmenden niederschwellig zur Interaktion angehalten, indem Fragen in einem F&A-Modul der Webkonferenzplattform gestellt, aber auch via Klick auf ein Like-Symbol interessante Fragen anderer Teilnehmender „upgevoted“ werden konnten. Die höchstgewerteten Fragen wurden von einem professionellen Moderator aufgegriffen und an die Vortragenden weitergespielt. Zudem konnte im Chat interagiert und mit anderen Teilnehmenden kommuniziert werden. Am Ende der insgesamt zweistündigen Online-Veranstaltung gab es noch eine offene Fragerunde, wo Teilnehmende nochmals via Chat in Interaktion treten konnten.

Mit Internationalen Expert_innen Abwechslung hereinbringen

Die Vorteile liegen auf der Hand: das Format wird so kurzweiliger, da Abwechslung am Bildschirm und bei der Modulation/Intonation der unterschiedlichen Stimmen Teilnehmenden hilft, die Aufmerksamkeit über längere Zeit zu halten. Genau das kann sich in herkömmlichen On- (und Offline-!) Formaten von längerer Dauer als Herausforderung darstellen. Auch inhaltlich ist ein Gewinn zu beobachten: anders als bei Veranstaltungen, bei denen spontan zu Fragen aus dem Publikum aufgerufen wird, fällt hier oftmals zähes Ringen um Fragen weg, während gleichzeitig den Teilnehmenden mehr Zeit und Raum bleibt, sinnvolle Fragestellungen zu formulieren oder auf jene der Podiumsvortragenden einzugehen.

Ortsunabhängig. Überschaubarer Aufwand. Niederschwellige Teilnahme.

Weiters vereinfacht sich die Suche nach Referent_innen für entlegenere Standorte durch die wegfallende Anreise erheblich. Es können internationale Expert_innen unkompliziert gewonnen werden, da durch die virtuelle Teilnahme Anreise und Unterbringungskosten entfallen. Ebenso fallen hohe Ansprüche an infrastrukturell gut ausgestattete Vortragsräume bei begrenzten Sitzplätzen weg! Da alle Beteiligten sich bequem und unkompliziert via Browser zuschalten können – sogar mobil von unterwegs – ist die Teilnahme maximal durch die Raumkapazität der vorhandenen Webkonferenzlösungen beschränkt. Webinar-Softwarelösungen mit 500-10.000 Teilnehmenden sind allerdings keine Seltenheit mehr und werden immer leistbarer. Als Nachteil könnte gesehen werden, dass informeller Austausch mit den Referent_innen im Anschluss nur beschränkt – nämlich via Email und ohne Erfrischungen in der Hand 😉 – möglich ist. Grundlegende Computerkenntnisse und stabiles Internet sind zudem Voraussetzung für eine Teilnahme, was jedoch in Zukunft ein zunehmend kleineres Hindernis darstellen sollte.

Die sich ergebenden Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Formats in der Hochschullandschaft sind also vielfältig. Eröffnungskonferenzen, Tage der Lehre, Forschungstage, Ringvorlesungen und ähnliche Veranstaltungen könnten davon profitieren.

Welche Voraussetzungen sind nach Erfahrung der Virtuellen PH für eine gelungene Veranstaltung zu beachten?

Neben reibungslos gewarteter Infrastruktur und technischem Support ist vor allem das Hereinholen einer möglichst breiten Expertise zentral: Diversität der Vortragenden in puncto Internationalität, Gender, Alter und Standpunkte ist unbedingt anzustreben. Außerdem ist professionelle Moderation, die auch auf Bedürfnisse und Probleme der Teilnehmenden zeitnah eingehen kann, im Onlinebereich noch wichtiger, wo die informelle Kommunikation durch fehlende Gesten und Mimik teilweise beschränkt ist.

Unser Fazit:
Operation gelungen, Patient_innen am Leben! Wir legen den Pädagogischen Hochschulen Österreichs dieses Format guten Gewissens ans Herz und laden zur Nachahmung ein. 😉

 

 

Das war die Online-Tagung #digiPH2!

Das war die Online-Tagung #digiPH2!

1430 absolvierte Fortbildungsstunden bei 47 Veranstaltungen!

Das kann sich sehen lassen, wie wir finden! Über 55 Referent_innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gaben in Form von eLectures Wissen und Erfahrungen weiter, so kam auch die bundesweite und internationale Vernetzung nicht zu kurz. Die 1162 Anmeldungen zeigen, dass der Bedarf vorhanden ist. Tendenz steigend: über 400 Menschen mehr als im Vorjahr haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich mit unserem Format der Online-Tagung fortzubilden!

Gesichert wird der Lernertrag auch durch einen interaktiven Tagungsband mit vertiefenden Praxisbeiträgen und wissenschaftlichen Artikeln, der gegen Ende 2019 digital erscheinen wird. Während die Virtuelle PH und ihre Referent_innen für Sie am Tagungsband tüfteln: warum sehen Sie nicht einfach die eine oder andere der 42 fantastischen eLectures über unsere YouTube-Playlist nach: digital-innovative Impulse garantiert!