Umfrageergebnisse: Nutzung von Videkonferenzsoftware an österreichischen Pädagogischen Hochschulen

CC-BY Lene Kieberl/Virtuelle PH

In der Hochschulbildung werden Webinare bzw. Videokonferenzsoftware weltweit seit bald 20 Jahren – Tendenz steigend – eingesetzt. Zum Beispiel, um den Auswirkungen von Globalisierung, Bolognaprozess und den damit einhergehenden Veränderungen der Studierendenpopulation gerecht zu werden. Die Softwarelösungen für solche Videokonferenzen sind zahlreich und vielfältig: welche sind an österreichischen Hochschulen derzeit im Einsatz, und nach welchen Parametern wurde die Entscheidung über die Software gefällt? Diese Fragen hat die Virtuelle PH in einer kleinen Umfrage allen österreichischen Pädagogischen Hochschulen gestellt und die Ergebnisse für Sie visuell aufgearbeitet!

VPH Lernideen 18. – 24. November 2019

Publikation: Webinare in der Hochschule

Detail Handreichung Webinare in der Hochschule, CC-BY Lene Kieberl/Virtuelle PH

28 Seiten voller Info: Lene Kieberl hat für die Virtuelle PH eine CC-lizensierte Handreichung für Hochschulen erstellt, die sich mit dem Thema „Webinare in der Hochschule“ beschäftigt. Einzelne Abschnitte sind für die entsprechenden Zielgruppen Hochschule und Hochschullehrende gekennzeichnet, damit sich jede_r Interessierte_r den eigenen Lernweg gestalten kann: ganz im Sinne des LifeLongLearning! Wissenschaftliche Literatur findet in der Publikation ebenso Platz wie Best Practice Beispiele und Tipps für die Implementierung an der Hochschule. Das Herzstück: ein praxisnaher Guide zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von ansprechenden und interaktiven Webinaren, der zur Nachahmung einlädt!

VPH Lernideen 11. – 17. November 2019

#wdmk19 – eLectures in der Woche der Medienkompetenz

Bild: Detail Screenshot: https://www.mediamanual.at/woche-der-medienkompetenz/veranstaltungskalender/

Von 20. – 28. Oktober 2019 sind alle Schulen, Lehrpersonen, Schüler_innen uvm. eingeladen, sich aktiv mit eigenen Ideen und lokalen Aktivitäten österreichweit an der Woche der Medienkompetenz zu beteiligen. Sie hat das Ziel, den Schwerpunkt Medienbildung in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu rücken.

Veranstaltungskalender österreichweit: https://www.mediamanual.at/woche-der-medienkompetenz/veranstaltungskalender/ Die Virtuelle PH ist mit fünf spannenden eLectures vertreten. Schauen Sie vorbei!

VPH Lernideen 21. – 27. Oktober 2019

Was wir für die Arbeit der Zukunft lernen und lehren müssen

Als Innovationshub ist es die Aufgabe der Virtuellen PH, immer wieder über den Tellerrand zu schauen: auch über den eigenen! Daher haben sich Marlene Miglbauer und Lene Kieberl am letzten Freitag im September auf einen Workshoptag der besonderen Art eingelassen. Ganz außerhalb des Fortbildungssystems im Hochschulenkontext! Beim BusinessRiot Series #7 ging es nämlich um das Thema “New Work”, und teilnehmen konnten, wie bei dieser Serie üblich, nur Frauen*.

“Das Ende der ‚Alten Arbeitswelt‘ ist mehr als das Überflüssigwerden vieler Berufe und der Optimierung von Prozessen durch neue Tools: mehr Verantwortung und Vernetzung, Sinnhaftigkeit und Unternehmenskultur als neue Statussymbole, aber auch neue Wege bei Vereinbarkeit und persönlicher Weiterentwicklung.“
Quelle: https://businessriotseries.at/series-7/

Was das mit digitaler (Fort)Bildung zu tun hat? Eine ganze Menge, sogar wenn eine überraschend große Zahl an Papier-Post-its zum Einsatz gekommen ist. 😉 Die Bildungslandschaft heute muss schließlich die Mitarbeiter_innen von morgen ausbilden und befähigen, den Herausforderungen einer sich rasant neu entwerfenden Zukunft zu begegnen. Sich damit auseinanderzusetzen, muss also Bildungs- ebenso wie Fortbildungsinstitutionen beschäftigen.

Wunsch und Realiät
Die Teilnehmerinnen und ihre beruflichen Hintergründe waren divers, also: wo ansetzen? Wie arbeiten wir in Zukunft? Oder: wie arbeiten wir schon jetzt, mit Blick auf die Zukunft? Und: mit welchen Tools, welchen unabdingbaren Fähigkeiten kann das ganze geschehen?
Dass die Vorstellungen ebenso diffus waren wie die Definition des Begriffs ”New Work”, zeigte sich schon in der Podiumsdiskussion mit drei spannenden Frauen, die Einblicke in ihre Arbeitsbereiche im Innovationsmanagement eines Energieunternehmens und einer Unternehmensberatung gaben. Es wurden feurig Vor- und Nachteile der Veränderungen am Arbeitsmarkt diskutiert und wunde Punkte identifiziert, an denen Zukunftsvisionen und Realtität sich aktuell stark spießen: Arbeits- und finanzrechtliche, aber ebenso soziale und bildungspolitische Aspekte wurden diskutiert. Fazit: grundlegende Veränderungen in der (Fehler-)Kultur, der Selbstorganisation und den Hierarchiestrukturen von Arbeitsumfeldern sind unumgänglich, damit die Tendenz, alten Wein in neue Schläuche zu gießen nicht Überhand gewinnt. Dass die Arbeit von morgen anders funktionieren muss, als wir es gewohnt sind, muss in alle Köpfe einziehen. Aber wird sie auch stark anders aussehen?

Digital oder Real?
Ein Workshop zu Teams und Tools für neues kollaboratives Arbeiten und ein weiterer zu Javascript waren zwei von sieben Workshops im Angebot, bei welchen die Digitalisierung klar Niederschlag fand. Trello, Slack und Co sind vielen ein Begriff. In der Überzahl waren aber spannender Weise jene Angebote, die auf die menschliche Seite der “schönen, neuen” Arbeitswelt fokussiert waren: Was will ich als Arbeitnehmer_in von New Work? Wie sieht die “menschliche Seite” von New Work aus? Wie passen wir moderne Konzepte in vorhandene, teils veraltete Strukturen ein – oder umgekehrt?

Kollaboration und Reiteration
Wir gingen mit einem sehr klaren Fazit aus unseren jeweiligen Workshops und dem Tag hervor:
Was Mitarbeiter_innen von morgen wirklich lernen müssen, ist einerseits die effiziente Kommunikation und Kollaboration: ob in kleinen oder großen Teams – und mit flüssiger werdenden Übergängen zwischen realer und virtueller Welt. Mit welchen Tools das geschieht, ist nebensächlich und ändert sich sicher laufend: stetige Anpassung ist also gefragt.
Daher könnte man andererseits das wiederholte Herantasten an Lösungen, die Iteration, zu DEM Schlagwort der neuen Arbeitswelt küren. Die digitale Transformation macht nötig, mit Ungewissheiten und Überraschungen in komplexen Situationen nicht nur flexibel und rasch umgehen zu können, sondern sie mit einer gehörigen Portion Frustrationstoleranz als prozessbestimmend anzunehmen. Viele Arbeitsprozesse werden zyklisch neu zu erfinden und anzupassen sein. Große Kompatibilität mit der derzeitigen Fehlerkultur und gängigen Perfektionsansprüchen ist wohl eher wenig gegeben.
Wir haben uns für unsere Fortbildungsthemen, aber auch für die eigene Zusammenarbeit im Team der Virtuellen PH viel mitnehmen können. Und teilen mit Ihnen die Erkenntnis: “Bewusstes Imrovisieren ist das Mindset für die Arbeitszukunft. Sie “wurschteln” nicht alleine!”

Weiterführende Links:
Innovative Fortbildung für Frauen (“Für mehr Ponyhof am Arbeitsplatz” ;)): https://businessriotseries.at/
Methodenbox für (innovative) Zusammenarbeit: https://toolbox.hyperisland.com/

VPH Lernideen 14. – 20. Oktober 2019

Neue Unterlagen für „Digitale Grundbildung“

Playmit.com – Österreichs größte kostenlose Lern- und Quizplattform für den Berufseinstieg – erweitert für das Schuljahr 2019/2020 wieder sein Online-Angebot auf 3.500 Quizfragen und stellt diese kostenlos für die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ zur Verfügung!

Ein Gesamtkonzept von Online-Quizfragen und Print-Unterlagen rundet das Angebot ab und macht das spielerische Lernen mit praxisbezogenen Themen interessant. Ganz neu gibt es Arbeitshefte mit Glossar-Begriffen, die auch in Quizform am Desktop, Tablet oder Smartphone geübt werden können. Ein kostenloses Lösungsheft zu den Arbeitsheften erleichtert den Lehrenden die Auswertung. Neben dem Erwerb der Grundkompetenzen zum Thema Digitalisierung sammeln die Schüler_innen durch die Beantwortung der Quizfragen Punkte, können so die Urkunde DIGITAL 4.0 auf playmit.com kostenlos erwerben (lt. Lehrplan der SEK I und nach den Anforderungen der SEK II) und tolle Preise gewinnen.

Hier geht’s zu den Informationen und zur Bestellung: (mehr …)