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SUMMARY:digiPH5 Lecture: Aktuelles aus der Forschung zur Lehre 2022
DESCRIPTION:Zur Aufzeichung\n    \n\n						In dieser Stunde geben Ihnen zwei Vortragende Einblick in Ihre aktuelle Forschung:  \nSonja Gabriel (KPH Wien/Krems): Digitale Medien in der Lehre – gekommen\, um zu bleiben?\nIn einem qualitativen Forschungsprojekt wurden Studierende und Lehrende der KPH Wien/Krems zu ihren Erfahrungen mit der digitalen Lehre während der Corona-Pandemie 2020/21 befragt. Insgesamt liegen Daten aus Interviews mit mehr als 60 Studierenden (über einen Zeitraum von drei Semestern) und 20 Lehrenden (aus dem Sommersemester 2021) vor. Die Disruption\, die durch den raschen Umstieg auf Distanzlernen stattgefunden hat\, wird sich längerfristig auf Lehre auswirken. Die halbstrukturierten Interviews zeigen auf\, dass nach anfänglichen Schwierigkeiten ein enormer Prozess im Bereich des Lehrens und Lernens auf Distanz stattgefunden hat\, der durchaus positiv gesehen wird. Eine Rückkehr zu 100 % Präsenzlehre ist für die meisten nicht mehr vorstellbar. Der Beitrag möchte aufzeigen\, welche Lösungen\, Methoden und Zugänge für die Lehrenden\, aber auch für die Studierenden\, gut funktioniert haben und die auch in der sogenannten „neuen Normalität“ ihren Platz finden können. Präsentiert werden sollen Beispiele\, die aus der Not gewachsen sind\, im Laufe des weiteren Distanzlernens geformt wurden und durchaus einen dauerhaften Platz in der Lehre haben werden. Eingegangen wird allerdings auch auf Herausforderungen\, die von Lehrenden bzw. Lernenden eingebracht werden und die von Hochschulen bewältigt werden müssen\, damit digitale Lehre gut und nachhaltig – und vor allem ohne Bildungsverluste – im Lehramtsstudium verankert werden kann. \nLeon Lukjantschuk (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): Motivation und Praxisorientierung mit digitalen Medien? Eine Untersuchung zur Wirksamkeit digitaler handlungs- und produktionsorientierter Lehr-/Lernformate in der Lehrer_innenbildung \nIn digitalen handlungs- und produktionsorientierten Lehr-Lernformaten gestalten Studierende Medienprodukte wie z. B. Erklärvideos\, Podcasts und Webseiten. Zahlreiche Erfahrungsberichte legen die Wirksamkeit solcher Formate nahe. Studierende berichten diesbezüglich von einer tiefergehenden Lernwirkung\, z. B. im Vergleich zu einer üblichen schriftlichen Seminararbeit\, einer gesteigerten medienbezogenen Selbstwirksamkeit in Bezug auf die (technische) Realisation solcher Produkte\, einer gesteigerten Motivation\, einer intensiven Kollaboration während der Erstellung der Medienprodukte und einer Steigerung der Handlungskompetenz im Hinblick auf die spätere Verwendung solcher digitalen Medien und Methoden im eigenen Unterricht. Jene Erfahrungen dienen hierbei als forschungsleitende Hypothesen für eine eingehendere quantitative Untersuchung\, die die (noch subjektiven) Eindrücke der Dozierenden empirisch untermauern soll.\nIm Rahmen des Programms Vordenker_innen des BMBF-Projektes „DikoLa““ soll dementsprechend die Wirksamkeit digitaler handlungs- und produktionsorientierter Formate quantitativ mithilfe von Fragebögen nachgewiesen werden\, die die Studierenden zu Beginn und am Ende des Semesters beantworten.  \nSie haben hier die Gelegenheit\, sich mit anderen Forscher*innen über das forschungsmethodische Vorgehen auszutauschen\, nachzufragen und sich inspirieren zu lassen! \nCoModeration: Walter Fikisz \n\nExpert_in: Leon Lukjantschuk\, Sonja Gabriel \n\n\n			\n				\n			\n			Teilnahmekriterien & Info\n		 \n		\n			Lernziele\n		 \n		\n			Voraussetzungen\n		\n		 \n		\n			\n				\n					\n			So treten Sie der Veranstaltung im virtuellen Lernraum bei: \n1. Rufen Sie 5-10 min vor Terminstart den Link zum Virtuellen Lernraum auf: \nvirtuelle-ph-at.zoom.us/my/virtuelleph.electure2 \n2. Geben Sie bitte Ihren vollen Namen ein und klicken Sie den Button „Einem Meeting Beitreten“.                              \n3. Klicken Sie dann auch den grünen Button „Per Computer dem Audio beitreten“ an.\nDas bewirkt\, dass Sie uns hören und sehen können. Sie werden in Kürze eingelassen. \nDie Teilnahme an allen Veranstaltungen der Virtuellen PH ist für österreichische Hochschullehrende\, Lehrkräfte und Studierende eines Lehramts kostenlos.\n		 \n		\n			# Orientierung bezüglich aktueller Hochschulbildungsthemen mit Fokus auf Digitalisierung gewinnen \n# Trends in der digitalen Hochschullehre kennenlernen \n# In Austausch und Vernetzung mit Hochschulkolleg_innen kommen
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SUMMARY:digiPH5 Lectures & Lösungslabor: Hyflex und Hybride Lehre – Wann\, warum und wie?
DESCRIPTION:zur Aufzeichnung\n    \n\n						Das Tagungsteam hat via Call nach Ihren brennenden Fragen und Problemstellungen rund um die Lehre 2022 gefragt und folgende zur "Lösung" in diesem Labor ausgewählt: \n1) Hybridlehre an der Hochschule: Wann\, warum und wie // Wie könnte eine gewinnbringende Vision für die Umsetzung von Hybrid-Lehre aussehen? \n2) Wie wird soziales Lernen nach den beiden Covid Schul/Unijahren passieren bzw. gestaltet? \n3) Durch die beiden Inputs aufkommende Fragestellung\, die live eingebracht wird \nZwei spannende Lectures aus dem Themenkreis gehen dem Lösungs-Teil des Labors voran:  \nSimone Adams & Barbora Orlickà (Universität Graz): Hybridlehre an der Hochschule: Wann\, warum und wie? \nHybridlehre wird an Hochschulen aktuell als eine pandemiebedingte „Notlösung“ verstanden. Diese Form des Unterrichts scheint insbesondere geeignet\, wenn aktuell nach alternativen Teilnahmemethoden für bestimmte Personengruppen gesucht wird\, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können. Darüber hinaus eignen sich hybride Lernszenarien aber auch in anderen Kontexten\, beispielsweise um geographisch voneinander entfernte Studierendengruppen zusammen zu bringen oder um die Flexibilität von berufstätigen Studierenden sowie Studierenden mit Behinderung zu erhöhen.\nDieser Beitrag widmet sich daher den Fragen\, wann\, warum und wie Hybridlehre (in ihren verschiedenen Ausprägungen) ein Lehrszenario für Hochschulen der Zukunft sein kann. Gemeinsam möchten wir auch die Herausforderungen von hybriden Lehr-/Lernsettings thematisieren und mögliche Lösungsvorschläge für unterschiedliche didaktische Settings erarbeiten. Ausgehend von Erfahrungsberichten von Lehrenden der Universität Graz bietet dieser Beitrag die Möglichkeit\, das Thema Hybridlehre interdisziplinär zu erkunden und verschiedene Perspektiven in die Überlegungen für die eigene Lehrpraxis einfließen zu lassen. \n—————————\nIsabell Grundschober & Stephanie Nestawal (Universität für Weiterbildung Krems): Hyflex an der Hochschule: Zwischen Utopie und Realität \n"Hyflex"\, kurz für "hybrid-flexible"\, ist eine Bezeichnung für einen Lern- und Lehrmodus\, der sich mit Ausbruch der Pandemie ausgehend von der San Francisco State University in der ganzen Welt verbreitete. Studierende können selbst entscheiden\, wann und in welchem Modus sie Lernaktivitäten durchführen. Es kann gewählt werden\, ob synchron in Präsenz\, synchron virtuell oder asynchron kommuniziert und gelernt wird. Die Lehrenden bieten alle Modi an und müssen sicherstellen\, dass dieselben intendierten Lernergebnisse in allen Modi erreicht werden können. Der Hyflex-Modus birgt große Vorteile insbesondere für berufstätige Studierende\, stellt aber genauso eine administrative und didaktische Herausforderung dar.\nIm Rahmen des Projekts TRANSFORM wird evaluieret\, in wie weit der Hyflex-Modus im neu zu entwickelnden\, transdisziplinären Modul “AI in regenerative Medicine” an der Universität für Weiterbildung Krems didaktisch sinnvoll und administrativ machbar integriert werden kann.  \n—————————\nDanach ordnen Sie sich je nach Interesse einer der Breakoutgruppen zu\, in der eine Frage näher erötert und Lösungsansätzen zugeführt werden soll! Im Plenum erfahren Sie dann\, was Ihre Kolleg_innen in den anderen Gruppen erarbeitet haben.  \n\nCoModeration: Walter Fikisz \n\nExpert_in: Referent_in folgt\, Barbora Orlicka\, Isabell Grundschober\, Simone Adams \n\n\n			\n				\n			\n			Teilnahmekriterien & Info\n		 \n		\n			Lernziele\n		 \n		\n			Voraussetzungen\n		\n		 \n		\n			\n				\n					\n			So treten Sie der Veranstaltung im virtuellen Lernraum bei: \n1. Rufen Sie 5-10 min vor Terminstart den Link zum Virtuellen Lernraum auf: \nvirtuelle-ph-at.zoom.us/my/virtuelleph.electure4 \n2. Geben Sie bitte Ihren vollen Namen ein und klicken Sie den Button „Einem Meeting Beitreten“.                              \n3. Klicken Sie dann auch den grünen Button „Per Computer dem Audio beitreten“ an.\nDas bewirkt\, dass Sie uns hören und sehen können. Sie werden in Kürze eingelassen. \nDie Teilnahme an allen Veranstaltungen der Virtuellen PH ist für österreichische Hochschullehrende\, Lehrkräfte und Studierende eines Lehramts kostenlos.\n		 \n		\n			# Gruppenprozesse zur Lösungsfindung erleben und für die eigene Lehre adaptieren können \n# In Austausch und Vernetzung mit Hochschulkolleg_innen kommen
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