
"Virtuelle PH ante portas – LehrerInnenbildung 2.0 bekommt ihren Ort" lautete bereits eine Vorankündigung im e-LISA-Newsletter.
Jetzt war es soweit: Bei der Tagung der E-Learningstrategiegruppe der Pädagogischen Hochschulen am 16./17.3.2010 in Stegersbach, berichtete die Vizerektorin der PH-Burgenland Mag. Inge Strobl-Zuchtriegl über die diesbezügliche Projekbeauftragung durch das bm:ukk: Gemeinsam mit den Österreichischen Pädagogischen Hochschulen wird ein "Virtueller Campus" (= derzeitiger Arbeitstitel) errichtet.
Was soll ein "Virtueller Campus" leisten?
Dazu ein Auszug aus der Empfehlung der E-Learning-Strategiegruppe der Pädagogischen Hochschulen:
Der "Virtuelle Campus" ist eine Serviceeinrichtung aller Pädagogischen Hochschulen Österreichs und bemüht sich, an bestehende Angebote und Erfahrungen möglichst nahtlos anzuschließen – er soll ein Hilfsmittel sein, um andere Formate besser vermarkten zu können.
Der "Virtuelle Campus" bietet einen virtuellen Lernraum, der vorrangig allen inskribierten Studierenden (in Aus- /Fort-/Weiterbildung) und allen PH-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zur Nutzung offen steht.
Der Lernraum ist jedoch in weiten Bereichen auch für andere Interessierte offen zugänglich.
- Virtuelle Bibliothek: Schneller und einfacher Zugriff auf Veröffentlichungen der PHs
- E-Content Bereitstellung
- Selbstlernangebote für Lehrer/innen
- Blended Learning Angebote der PH verwenden die Ressourcen des "Virtuellen Campus"
- E-Learning Lehrveranstaltungen (in Bereichen der Humanwissenschaften, Fachwissenschaften und Fachdidaktik)
- Fernstudien: Abwicklung über den "Virtuellen Campus", Betreuung durch die PH
- (Derzeit fehlen dafür noch tw. rechtliche Grundlagen.)
Der "Virtuelle Campus" sollte technische Innovationen in einem frühen Entwicklungsstadium aufgreifen und deren möglichen Einsatz im Unterricht erbproben und didaktisch aufbereiten, die eigenen Vermittlungssysteme reflektieren und gegebenenfalls anpassen („E-Lab“).
Die Entwicklung von Inhalten und Angeboten sowie die Organisation einer derartigen Einrichtung müssen unter Einbeziehung aller Pädagogischen Hochschulen erfolgen. Für inhaltliche Fragen werden vor allem die Arbeitsgemeinschaften und Regionalen Fachdidaktikzentren beigezogen.
Das gesamte Strategiepapier kann hier nachgelesen werden:
http://www.virtuelle-ph.at/file.php/1/moddata/forum/1/13/eL-StrGrp_EmpfehlungFuerVirtuellePH_v3.pdf