Trendanalyse zur Hochschullandschaft

Bild: hochschulforumdigitalisierung.de

Die Trendanalyse der AHEAD-Studie legt nahe, dass neue Studienmodelle deutlich an Bedeutung gewinnen werden, ohne das bisherige Konzept jedoch vollständig abzulösen. Vertiefungsberichte beschäftigen sich u.a. mit den Themen Wissens- und Kompetenzanforderungen einer digitalen Gesellschaft, hochschuldidaktische Herausforderungen und technologische Voraussetzungen der Hochschulbildung.

VPH Lernideen 17. – 21. Juni 2019

Eduthek – Lernmaterialien und Projektförderung

Bild: pixabay.com Pixabay License

Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler gestalten gemeinsam mit Expertinnen und Experten digitale Lernunterlagen. Die Lernmaterialien der acht laufenden Projekte können noch bis September 2019 in unterschiedlichen Mit-Mach-Zeiträumen im Unterricht frei verwendet, kommentiert und mit Anregungen versehen werden. Feedback kann dabei sowohl zur inhaltlichen und graphischen Gestaltung als auch zur Usability gegeben werden und ist ausdrücklich erwünscht. Weiters können Sie noch bis zum 16. Juni entscheiden welche neuen Projekte gefördert werden!

VPH Lernideen 17. – 21. Juni 2019

Universitätslehrgänge Pädagogik und Fachdidaktik für Lehrer_Innen

Bild: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Mit dem Wintersemester 2019/20 starten die Universitätslehrgänge Pädagogik und Fachdidaktik für Lehrer_Innen – PFL, welche von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, in Kooperation mit weiteren Partnerinstitutionen angeboten werden. Ziel dieser Lehrgänge ist es, durch die Weiterqualifizierung von fachdidaktischen Berater_Innen sowohl den kompetenzorientierten Unterricht als auch die Grundkompetenzen der Schülerinnen und Schüler (von der Volksschule bis zur Sekundarstufe II) in Österreich nachhaltig zu verbessern.

VPH Lernideen 10.- 14. Juni 2019

IMST-Award 2019

Bild: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Der IMST-Award prämiert herausragende Beispiele innovativer Entwicklungen im Mathematik-, Informatik-, Naturwissenschafts-, Deutsch- und Technikunterricht (sowie in verwandten Fächern) im österreichischen Schul- und Bildungswesen. Ausschreibungsfrist: 1.6. – 30.6.2019

VPH Lernideen 10. – 14. Juni 2019

„European Driving License for Robots and Intelligent Systems“ geht in die zweite Runde!

© EDLRIS

Im Herbst 2019 bietet das EDLRIS Team rund um die Virtuelle PH, die TU Graz und die Österreichische Computer Gesellschaft erneut die Ausbildungsmodule für Trainer_innen, in den Bereichen Robotik und KI, an. Die einzelnen Module finden als Blended-Learning Veranstaltungen in Eisenstadt, Graz und Wien statt. Interesse? Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

VPH Lernideen 10. – 14. Juni 2019

Nationaler Bildungsbericht 2018

Bild: bifie.at

Der Nationale Bildungsbericht 2018 ist online. Dieser wurde durch das bifie unter Mitwirkung von 75 Expert_innen der österreichischen Bildungsforschungslandschaft sowie Autor_innen anderer europäischer Länder mittels Analysen, Daten, Fakten und Problemstellungen für eine evidenzbasierte bildungspolitische Diskussion aufbereitet. Empfehlung: Beitrag 8 im Band 2 „Bildung im Zeitalter der Digitalisierung“.

VPH Lernideen 03. – 07. Juni 2019

Neues Online-Format für Konferenzen und Tagungen: Blitzvortrag meets Podiumsdiskussion!

Bild: Screenshot Auftaktveranstaltung digiPH2, cc-by Virtuelle PH

Ein zentraler Aufgabenbereich der Virtuellen PH ist das Pilotieren und Testen innovativer Online-Formate für die Lehrendenfortbildung. Die diesjährige Auftaktveranstaltung der 2. Online-Tagung Hochschule digital.innovativ | #digiPH2 erfolgte folgerichtig in einem experimentellen neuen Format. Unser Fazit: Wir laden die Pädagogischen Hochschulen Österreichs zur Nachahmung ein. Was dabei zu beachten ist?

VPH Lernideen 03. – 07. Juni 2019

Das war die didacta digital!

Paneldiskutant_innen bei der didacta  Marlene Miglbauer

Viele Gespräche mit bekannten und neuen Digitalexpert_innen, ein Vortrag zu digifolio auf der Mainstage, eine Raumschifffahrt durch das All via VR, das Bestaunen des Herzens via AR und das Lauschen von (digitalen) Ideen bei Vorträgen – das sind nur einige der vielen Impressionen, die wir von der didacta digital Austria (23.-25.5.) mitgenommen haben. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

VPH Lernideen 03. – 07. Juni 2019

Ein interaktives Format für Konferenzen und Tagungen: Podiumsdiskussion meets Blitzvortrag

Ein zentraler Aufgabenbereich der Virtuellen PH ist das Pilotieren und Testen innovativer Online-Formate für die Lehrendenfortbildung. Die diesjährige Auftaktveranstaltung der 2. Online-Tagung Hochschule digital.innovativ | #digiPH2 erfolgte folgerichtig in einem experimentellen neuen Format:

„Blitzvortrag meets Podiumsdiskussion“

Screenshot: Blitzvortragende und Folie mit einer Fragestellung für die Expert_innenrunde im virtuellen Lernraum (Zoom)

Die Virtuelle PH nahm damit Anregungen aus dem Vorjahr auf und hatte die Intention, noch mehr Input zu ermöglichen, aber gleichzeitig das Format interaktiver und mehr auf Austausch orientiert zu gestalten. Wie das gelang? Durch vier anstelle von zwei Referent_innen wie im Vorjahr und internationale Zusammensetzung aus dem DACH-Raum. Darüber hinaus gab es die Vorgabe an die Vortragenden, eine inhaltliche Frage an die übrigen Expert_innen vorzubereiten und am Ende des 10minütigen Blitzvortrags als Folie einzublenden. Darauf folgten 5-10 Minuten Diskussion zwischen den Expert_innen, die auf die Fragestellung reagierten. Zudem wurden die Teilnehmenden niederschwellig zur Interaktion angehalten, indem Fragen in einem F&A-Modul der Webkonferenzplattform gestellt, aber auch via Klick auf ein Like-Symbol interessante Fragen anderer Teilnehmender „upgevoted“ werden konnten. Die höchstgewerteten Fragen wurden von einem professionellen Moderator aufgegriffen und an die Vortragenden weitergespielt. Zudem konnte im Chat interagiert und mit anderen Teilnehmenden kommuniziert werden. Am Ende der insgesamt zweistündigen Online-Veranstaltung gab es noch eine offene Fragerunde, wo Teilnehmende nochmals via Chat in Interaktion treten konnten.

Mit Internationalen Expert_innen Abwechslung hereinbringen

Die Vorteile liegen auf der Hand: das Format wird so kurzweiliger, da Abwechslung am Bildschirm und bei der Modulation/Intonation der unterschiedlichen Stimmen Teilnehmenden hilft, die Aufmerksamkeit über längere Zeit zu halten. Genau das kann sich in herkömmlichen On- (und Offline-!) Formaten von längerer Dauer als Herausforderung darstellen. Auch inhaltlich ist ein Gewinn zu beobachten: anders als bei Veranstaltungen, bei denen spontan zu Fragen aus dem Publikum aufgerufen wird, fällt hier oftmals zähes Ringen um Fragen weg, während gleichzeitig den Teilnehmenden mehr Zeit und Raum bleibt, sinnvolle Fragestellungen zu formulieren oder auf jene der Podiumsvortragenden einzugehen.

Ortsunabhängig. Überschaubarer Aufwand. Niederschwellige Teilnahme.

Weiters vereinfacht sich die Suche nach Referent_innen für entlegenere Standorte durch die wegfallende Anreise erheblich. Es können internationale Expert_innen unkompliziert gewonnen werden, da durch die virtuelle Teilnahme Anreise und Unterbringungskosten entfallen. Ebenso fallen hohe Ansprüche an infrastrukturell gut ausgestattete Vortragsräume bei begrenzten Sitzplätzen weg! Da alle Beteiligten sich bequem und unkompliziert via Browser zuschalten können – sogar mobil von unterwegs – ist die Teilnahme maximal durch die Raumkapazität der vorhandenen Webkonferenzlösungen beschränkt. Webinar-Softwarelösungen mit 500-10.000 Teilnehmenden sind allerdings keine Seltenheit mehr und werden immer leistbarer. Als Nachteil könnte gesehen werden, dass informeller Austausch mit den Referent_innen im Anschluss nur beschränkt – nämlich via Email und ohne Erfrischungen in der Hand 😉 – möglich ist. Grundlegende Computerkenntnisse und stabiles Internet sind zudem Voraussetzung für eine Teilnahme, was jedoch in Zukunft ein zunehmend kleineres Hindernis darstellen sollte.

Die sich ergebenden Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Formats in der Hochschullandschaft sind also vielfältig. Eröffnungskonferenzen, Tage der Lehre, Forschungstage, Ringvorlesungen und ähnliche Veranstaltungen könnten davon profitieren.

Welche Voraussetzungen sind nach Erfahrung der Virtuellen PH für eine gelungene Veranstaltung zu beachten?

Neben reibungslos gewarteter Infrastruktur und technischem Support ist vor allem das Hereinholen einer möglichst breiten Expertise zentral: Diversität der Vortragenden in puncto Internationalität, Gender, Alter und Standpunkte ist unbedingt anzustreben. Außerdem ist professionelle Moderation, die auch auf Bedürfnisse und Probleme der Teilnehmenden zeitnah eingehen kann, im Onlinebereich noch wichtiger, wo die informelle Kommunikation durch fehlende Gesten und Mimik teilweise beschränkt ist.

Unser Fazit:
Operation gelungen, Patient_innen am Leben! Wir legen den Pädagogischen Hochschulen Österreichs dieses Format guten Gewissens ans Herz und laden zur Nachahmung ein. 😉

 

 

Konferenz: Inverted Classroom and Beyond 2020

© Logo: ICM/Screenshot

Die Konferenz „Inverted Classroom and beyond“ fand bereits acht Mal statt. Sie ist inzwischen ein nicht wegzudenkender Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Inverted Classroom Modells sowie von innovativer Hochschuldidaktik im deutschen Sprachraum und darüber hinaus. Ab 2020 wird diese Konferenz als DACH-Projekt weitergeführt und damit noch spannender und vielfältiger. Save the Date: Die nächste Konferenz findet am 11. und 12. Februar 2020 an der PH St. Gallen statt. Der Call für Beiträge ist bereits online.

VPH Lernideen 27. – 31. Mai 2019